Kategorie: Aktuelles

Feuerwehrleute leben gefährlich

Feuerwehrleute leben gefährlich

Zusätzliche Gefahrensituationen durch den Klimawandel verlangen verbesserte Prävention, DGUV-Pressestelle. Der Klimawandel könnte die Gefahrenlage für die Einsatzkräfte der Feuerwehr weiter erhöhen.  (Foto: Wolfgang Bellwinkel / DGUV)

Mehr als 1,3 Millionen freiwillige Feuerwehrleute in Deutschland sind über die gesetzliche Unfallversicherung gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Sie sind bei ihren Tätigkeiten einem durchschnittlich deutlich höheren Unfallrisiko ausgesetzt als andere Berufsgruppen.

Im Jahr 2019 erlitten Angehörige der freiwilligen Feuerwehr 4.507 meldepflichtige Arbeitsunfälle und 384 Wegeunfälle. Dabei kam es insgesamt zu 6 Todesfällen. In 2.454 Fällen wurden neue Renten an Versicherte oder ihre Hinterbliebenen ausgezahlt, das ist ein Indiz für einen besonders schweren Unfallverlauf.

Die Unfallquote, wie sie die in einigen Bundesländern tätigen Feuerwehrunfallkassen ausweisen, liegt mit 45,0 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je tausend Vollarbeiter deutlich über dem Durchschnitt in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) insgesamt von 21,0 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je tausend Vollarbeiter.

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Rettungsgasse bilden in der Stadt

Ein Feuerwehrwagen fährt mit hoher Geschwindigkeit. Das Bild ist aufgrund der dargestellten Geschwindigkeit verwischt.Rettungsgasse bilden in der Stadt

DVR gibt Tipps zum richtigen Verhalten

Die Rettungskräfte müssen schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Die wichtigsten Fallbeispiele innerorts, um den Weg sicher und richtig freizumachen. Foto: Adobe Stock

Im Rückspiegel erscheint Blaulicht, ein Martinshorn ertönt und der Einsatzwagen nähert sich: Jetzt heißt es schnell regieren und den Weg freimachen, damit die Rettungskräfte zügig an den Unfallort gelangen können. Wie Sie die Rettungsgasse in verschiedenen Situationen innerorts richtig bilden, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) anhand verschiedener Fallbeispiele.

Einer der häufigsten Fehler ist beim Ertönen des Martinshorns unvermittelt auf der Fahrbahn abzubremsen. Damit riskiert man nicht nur einen Auffahrunfall, sondern auch eine Behinderung des Einsatzwagens.

An der Kreuzungsampel

Das Einsatzfahrzeug nähert sich von hinten. Man selbst steht mit dem Auto vor einer roten Ampel. Was tun?
Vorsichtig über die rote Ampel in den Kreuzungsbereich fahren. Auf diese Weise bekommen auch alle, die hinter Ihnen fahren Platz, um den Weg für die Rettungskräfte freizumachen.
 
Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmende und gefährden Sie diese nicht.
Die Ampel ist grün? Fahren Sie nicht einfach weiter.
Blinken Sie rechts, verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie an den rechten Fahrbahnrand.
Halten Sie an.

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StVO und Funk in Einsatzfahrzeugen

StVO und Funk in Einsatzfahrzeugen

Klarstellung der Regierungspräsidien

Regierungspräsidium – Referate 16 –
An die Landesverbände der im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz mitwirkende Hilfsorganisationen

Straßenverkehrsordnung – Benutzung von Funkgeräten in Einsatzfahrzeugen

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund aktueller Berichterstattungen, wonach wegen des Ablaufs einer Übergangsfrist die Nutzung von BOS-Funkgeräten durch den Fahrer des Fahrzeugs nur noch erlaubt sei, wenn Freisprecheinrichtungen benutzt werden, stellen wir zur Klarstellung die maßgebliche Sach- und Rechtslage dar.

Telefonieren mit dem Handy oder Smartphone am Ohr während der Fahrt kann lebensgefährliche Situationen hervorrufen. Daher gibt es in § 23 Absatz 1a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) folgende generelle Regelung:

Auszug § 23 Straßenverkehrs-Ordnung:

„(1a) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, nur benutzen, wenn

1. hierfür das Gerät weder aufgenommen noch gehalten wird und

2. entweder

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StVO und BOS-Funk, Änderungen ab dem 01.07.2020

Änderungen ab dem 01.07.2020 in der StOV zum BOS-Funk

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Änderung der Straßenverkehrszulassung (StVO) mit der unter anderem das bisher auf Mobiltelefone beschränkte „Handyverbot am Steuer“- auf alle elektronische Geräte der Kommunikation (darunter auch Funkgeräte) ausgeweitet wird, ist seit dem 19. Oktober 2017 in Kraft.

Hierzu sind in der Anlage die entsprechenden Paragraphen der StVO zur Information beigefügt.

§23 StVO -Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden-

§52 StVO -Übergangs- und Anwendungsbestimmungen-

§35 StVO -Sonderrechte-

Bislang gab es über den § 52 StVO eine Ausnahmegenehmigung (befristet zum 30. Juni 2020) für Funkgeräte. Die hierbei eingeräumte Übergangfrist diente in erste Linie u. a. dem Speditionsgewerbe für die Umrüstung bzw. Ausstattung der CB-Funkgeräte bei den LKW mit Freisprecheinrichtungen.

Fazit für die BOS-Organisationen:

Es bedeutet, dass ab dem 01. Juli 2020 Funkgespräche nur noch unter Nutzung von Sonderrechten nach § 35 StVO für den Fahrer möglich sind.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Wagner

REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN

REFERAT 16 -Polizeirecht, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst-

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LM_Absage

Kreisfeuerwehrverband Alb – Donau e.V.

Vorsitzender:

Armin Eberhardt • Ringstraße 38 • 89179 Beimerstetten

Beimerstetten, den 09.06.2020

Absage Leistungsmarsch 2020 und Erlebnistour der Jugendfeuerwehr

 

Sehr geehrte Mitglieder im Kreisfeuerwehrverband,

bisher haben wir die Corona-Pandemie Dank Euch in unserem Kreisfeuerwehrverband mit Eurer Umsicht sehr gut gemeistert. Das ist bemerkenswert und zollt größten Respekt aller Feuerwehrmitglieder und Mitarbeiter in den Verwaltungen. Ihr habt Euch an die entsprechenden Regeln und Hinweise gehalten und haltet Euch noch weiter daran. Hier auch ein riesengroßer Dank vom Kreisfeuerwehrverband für die hier gezeigte Einsicht aller Feuerwehrmitglieder.

Auch wenn die Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Schritten gelockert werden, wissen wir noch nicht, wie wir alle aus den Sommerferien Anfang September zurückkommen. Hier ist alles möglich von weitern Lockerungen, Aufhebungen bis hin zu neuen Maßnahmen. Das ist alles sehr unsicher und wackelig, zumal bis Ende August das Verbot von Großveranstaltungen noch steht.

Um hier einen allzu großen finanziellen Schaden für den Kreisfeuerwehrverband und für die ausrichtende Feuerwehr abzuwenden, haben wir im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes und in Abstimmung mit der ausrichtenden Feuerwehr Ulm-Einsingen beschlossen, den Leistungsmarsch im Jahr 2020 ausfallen zu lassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Erlebnistour der Jugendfeuerwehr.

Da wir zur kritischen Infrastruktur gehören und auch weiter die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit gewährleisten müssen, bitte ich Euch diese Entscheidung, in diesem für uns alle nicht einfachen Jahr 2020 zu akzeptieren und mitzutragen.

Damit wir auch in Zukunft positiv in der Öffentlichkeit stehen und entsprechend Beachtung finden wollen hier mit gutem Beispiel auch für unsere Städte und Gemeinden voran gehen.

Durch den Ausfall in diesem Jahr wurde mit den Feuerwehren Ulm-Einsingen und Dornstadt folgendes festgelegt:

2021 ist die FF Dornstadt Ausrichter vom Leistungsmarsch (Inbetriebnahme neues Feuerwehrhaus) 2022 ist die Feuerwehr Ulm Abteilung Einsingen an der Reihe.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Vorsitzender


Die weitere Reihenfolge der Leistungsmärsche nach Raumschaften.

2021     43. Amstetten / Dornstadt,                                  Ulm-Einsingen und Dornstadt  haben getauscht!

2022    44. Ulm Einsingen                   

2023    45. Dietenheim / Illerkirchberg

2024    46. Ehingen

2025    47. Laichingen / Merklingen

2026    48. Langenau

2027    49. Munderkingen

2028    50. Ulm

2029    51. Amstetten / Dornstadt

2030    52. Blautal

2031    53. Dietenheim / Illerkirchberg


Jahresschreiben der Kreisjugendfeuerwehr 2019/2020

Jahresschreiben der Kreisjugendfeuerwehr 2019/2020

Liebe Freunde,

Das Jahr 2019 geht dem Ende zu, wenn Ihr in ein paar ruhigen Minuten über den Jahreswechsel an Eure Arbeit im vergangenen Jahr zurückblickt, werdet ihr merken das sich die Anstrengungen gelohnt haben und die Arbeit welche ihr mit Euren Jugendlichen angefangen und teilweise auch schon vollendet habt sich von Jahr zu Jahr immer wieder lohnt.

Sei es ein erfolgreicher 24 Stunden Dienst, Neuaufnahmen, ein tolles Zeltlager, und zahlreiche klein Dinge in der Jugendfeuerwehr oder auch der Übertritt in die Einsatzabteilung.

Das alles macht doch unsere Arbeit aus, jede Feuerwehr für sich und im Ganzen doch gemeinsam.

Die Kreisjugendfeuerwehr wünscht Euch allen einen aufregenden Jahreswechsel und sagt: „BIS NÄCHSTES JAHR“

Bei der einen oder anderen Veranstaltung wird man sich dann schon mal über den Weg laufen…


Weihnachtsgruß 2019/2020 des KBM

Weihnachtsgruß des Kreisbrandmeisters

Werte Kameradinnen, werte Kameraden,

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und ich möchte die Gelegenheit nutzen um Ihnen allen den Dank für die gute Zusammenarbeit auszusprechen.

Das zu Ende gehende Jahr hat von uns wieder viel Einsatzbereitschaft, Zeitopfer und Engagement abverlangt. Dafür danke ich denjenigen, die tatkräftig Hand angelegt und ihren Elan in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Danken möchte ich auch unseren täglichen Mitstreitern, der Polizei, den Mitarbeitern der Rettungswachen, den Hilfsorganisationen und dem THW für die gute und sachliche Zusammenarbeit. Dank aber auch der Leitstelle für die hervorragende Arbeit.

Mit der Erneuerung der digitalen Alarmierung im ablaufenden Jahr haben wir ein großes Projekt mit Bravur gemeistert, hierfür den Fernmeldesachbearbeitern aber auch Christoph Lübbe und Peter Langmeier von der Feuerwehr Ulm ein herzliches Dankeschön.

Wir sorgen gemeinsam dafür, dass alle Bürger und Gäste unseres Kreises, die aus welchen Gründen auch immer in Not geraten sollten, schnelle und fachgerechte Hilfe erhalten.

Die Feuerwehr mit den Jugendfeuerwehren, den Spielmanns- und Musikzügen, den Ehrenabteilungen sowie der Einsatzabteilung spielen auch außerhalb des aktiven Einsatzdienstes oftmals eine zentrale Rolle in unseren Gemeinden. Dieses Phänomen macht die Freiwillige Feuerwehr aus.

Das Leben bringt uns gute und schwierige Stunden. Wir sollten zuversichtlich nach vorne schauen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft arbeiten.
Mit vereinten Kräften werden wir auch zukünftig für eine funktionierende Gefahrenabwehr im Alb-Donau-Kreis stehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen ruhigen einsatzfreien Rutsch ins Jahr 2020 und für das neue Jahr alles Gute und Gottes Segen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ralf Ziegler

Kreisbrandmeister