Hans Kast Bermaringen

Bermaringen, 08.09.2021

Hans Kast, Ehrenmitglied des KFV Alb-Donau e.V. ist verstorben.

Hans Kast Ehrenvorsitzender

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,  ich habe die traurige Pflicht Euch mitteilen zu müssen, dass unser Ehrenvorsitzender 

Hans Kast, Bermaringen    

verstorben ist. 

Hans Kast war von 1972 bis 1973 Vorsitzender vom Kreisfeuerwehrverband Ulm.

Als der Kreisfeuerwehrverband Alb-Donau e.V. 1973 im Zuge der landesweiten  Kreisreform neu gegründet wurde, war Hans Kast stellvertretender Vorsitzender. 

Von 1973 bis zum Eintritt der Altersgrenze 1993 war Hans 18 Jahre Vorsitzender  vom Kreisfeuerwehrverband Alb-Donau e.V. 

Hans war bis ins hohe Alter auf Veranstaltungen seiner Feuerwehren regelmäßig  präsent. 

Neben den Aufgaben in seiner Heimatgemeinde setzte er seine ganze Persönlichkeit  für die Feuerwehren im Verbandsgebiet ein und engagierte sich überdurchschnittlich  für die Mitglieder der Feuerwehren, von der Jugend bis zu den Alterskameraden. 

Wir trauern um unseren verdienten Kameraden Hans. Unser aufrichtiges Mitgefühl  und unsere herzliche Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Angehörigen. 

Armin Eberhardt, KFV-Vorsitzender


 

Gustav-Binder-Stiftung

Feuerwehrstiftung Gustav Binder

Gustav Binder
Gustav Binder

Am 17. Landesfeuerwehrtag 1930 in Heilbronn wurde dem damaligen ersten Vorsitzenden des württembergischen Feuerwehrverbandes, Herrn Stadtrat Gustav Binder, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heilbronn, durch Spenden vom Feuerwehrverband für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen ein Betrag von 10.000 Reichsmark übergeben. Die Zinserträge sollten zugunsten württembergischer Feuerwehrleute, die im Dienst verunglückt oder unverschuldet in Notlage geraten waren, verwendet werden.

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes 2005 in Aalen beschlossen die Delegierten einen neuen Stiftungsnamen. Seit 2006 heißt die Stiftung nun „Feuerwehrstiftung Gustav-Binder“.

Leider müssen wir auch heute immer wieder Feuerwehrangehörige beklagen, die im Einsatz ihr Leben verlieren. Auch schwere Verletzungen lassen sich trotz guter Schutzkleidung und einem hohen Ausbildungsstand nicht immer vermeiden. Bei solchen Schicksalsschlägen unterstützt die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder als soziale Einrichtung mit mildtätigem Zweck betroffene Feuerwehrangehörige oder deren Hinterbliebene. Eine wichtige Einrichtung, die benötigt wird, wenn staatliche Absicherungssysteme nicht mehr greifen. In diesen Fällen hilft die Stiftung schnell und unbürokratisch mit Einmalzahlungen von 5.000 Euro nach schweren Dienstunfällen sowie 20.000 Euro bei Todesfällen.

Hier finden Sie einen Infoflyer zu unserer Feuerwehrstiftung Gustav-Binder inklusive des Spendenaufrufs und des Spendenkontos.

 


Weihnachtsgruß 2020 KBM

Feuerwehrlogo BW Weihnachtsgruß des Kreisbrandmeisters

Der Mensch kann in seinem

kurzen und gefahrenreichen Leben einen Sinn nur finden,

wenn er sich dem Dienst an der Gesellschaft widmet.

Albert Einstein

Werte Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

lassen Sie mich mit den Worten von Albert Einstein meine diesjährigen Weihnachtsgrüße beginnen.

Weihnachten … eine Zeit im Jahr, in der man sich Zeit nimmt für die Familie und die Freunde, die bestimmt im Laufe des Jahres schon das ein oder andere Mal vernachlässigt wurden.

Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen, die schönen Stunden und den Schein der vielen Lichter und der funkelnden Kugeln am Baum zu genießen.

Jetzt ist aber auch die Zeit, in der man Revue passieren lässt, sich neue Ziele setzt und frische Kräfte sammeln kann.

Diese Zeit und den bevorstehenden Jahreswechsel möchte ich nutzten, um euch liebe Kameradinnen und Kameraden, herzlich für eure ehrenamtliche und aufopferungsvolle, teilweise mit persönlichem Risiko verbundene Arbeit in der Feuerwehr zu danken.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Familien und den Partnern der Feuerwehrangehörigen, für das Verständnis sowie die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Als Ende Januar der erste in Deutschland die erste erfasste Covid 19 Erkrankung gemeldet wurde ahnte noch niemand wie weitreichend die Folgen auch bei uns Feuerwehren sein werden. Seit am 11.März von der WHO der Ausbruch des Virus Sars-CoV-2 zum Pandemiefall erklärt wurde standen auch wir Feuerwehren vor noch nie dagewesenen Herausforderungen.

Ausbildungs- und Übungsbetrieb, Jugendarbeit, kameradschaftliche Treffen die so beleibten Feuerwehrfeste und sonstigen Veranstaltungen….. alles wurde eingestellt. Für das Einsatzgeschehen gelten strenge Hygieneregeln all das hat uns verändert.

Feuerwehrlogo BW

Besonders stolz bin ich, dass in der ganzen Zeit keine einzige Feuerwehr unseres Kreises aufgrund von Covid Infektionen ihren Dienst komplett einstellen mußte. Dafür meinen größten Respekt und Dank.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen Organisationen und Behörden mit welchen wir auch 2020 hervorragend zusammengearbeitet haben.

Im Oktober übernahm Adrian Röhrle als Nachfolger des in den Ruhestand verabschiedeten Hansjörg Prinzing als neuer Kommandant die Führung der Feuerwehr Ulm aber auch im Landkreis gab es etliche Wechsel bei den Führungspositionen.

Allen gewählten nochmals einen herzlichen Glückwunsch und auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Das Leben bringt uns gute und schwierige Stunden. Wir sollten zuversichtlich nach vorne schauen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft arbeiten. Mit vereinten Kräften werden wir auch zukünftig für eine funktionierende Gefahrenabwehr im Alb-Donau-Kreis stehen.Weihnachtswünsche

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, 

einen ruhigen einsatzfreien Rutsch ins Jahr 2021 und für das neue Jahr alles Gute und Gottes Segen.

 Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ralf Ziegler

Kreisbrandmeister


 

Stab-(Rohr)Wechsel bei der Fw Ulm

19.10.2020 SWP Ulm von Hans-Uli Mayer

Stab-(Rohr)Wechsel bei der Feuerwehr Ulm

Feuerwehr Kommandant Hansjörg Prinzing geht Ende des Monats Oktober 2020 nach 22 Jahren an der Spitze in den Ruhestand. Nachfolger Adrian Röhrle ist schon im Haus.

https://ezeitung.swp.de/imgs/15/7/5/3/4/9/1/1/9/tok_d90e711c5851fc5349ae48d81cc0a318/w800_h546_x750_y512_bdc3a9d8b2373cb2.jpeg

Ende des Monats nimmt Hansjörg Prinzing den Helm ab und legt den Sprechfunk zur Seite.

Foto: Matthias Kessler

„Ich bin schon zu lange da“ 

Bis zu seinem 13. Lebensjahr wusste Hansjörg Prinzing nicht, was aus ihm werden sollte. Irgend etwas mit Landwirtschaft vielleicht, weil sein Onkel einen Bauernhof hatte. Doch dann kam er 1973 in seinem Geburtsort Süßen auf dem Weg zur Schule an einem abgebrannten Hof vorbei, aus dem die Jugendfeuerwehr mit Baggern und Radladern das glimmende Stroh holte und auf einer Fläche ablöschte. Das gefiel ihm, für Technik hatte er sich schon immer interessiert. Und die orangefarbenen Helme der Jugendfeuerwehr mochte er auch.

„Von da an wollte ich zur Berufsfeuerwehr.“ Der Wunsch des 13-Jährigen aber ließ sich gar nicht so leicht umsetzen. Auf dem Arbeitsamt in Göppingen erklärte man ihm später, dass es das nicht gebe. Doch damit gab er sich nicht zufrieden, recherchierte und informierte sich – und fand einen Weg. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel vom allgemeinbildenden auf ein Wirtschaftsgymnasium, um wenigstens die Grundzüge in Betriebswirtschaft gehört zu haben.

 

Wir hatten früher viel öfter Großbrände.

Heute gibt es das kaum mehr.

Hansjörg Prinzing
Leitender Stadtbranddirektor

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23.10.2020 SWP ULM, Bericht der Stadt Ulm

Hansjörg Prinzing übergibt an Adrian Röhrle

https://ezeitung.swp.de/imgs/15/7/5/5/8/8/3/2/7/tok_670f0e7305dfa524399c3606c7a20179/w800_h533_x750_y500_5f8aaf2563be3845.jpeg

 

Foto: Stadt Ulm

Der Kommandant der Ulmer Feuerwehr, Hansjörg Prinzing (links), ist am Dienstag in den Ruhestand verabschiedet worden. Bei einer Feier, Corona-bedingt nur in sehr kleinem Rahmen, würdigte OB Gunter Czisch Prinzings Verdienste: Dazu zählen die gesicherte Leistungsfähigkeit der Feuerwehr durch nachhaltige Personalentwicklung, die Erneuerung der Einsatzfahrzeuge und das Schaffen besonderer Einheiten wie der Rettungshundestaffel und der Höhenrettungsgruppe. Neuer Feuerwehrkommandant ist Adrian Röhrle (rechts) aus Unterweiler.

 

 

 

 


 

Feuerwehrleute leben gefährlich

Feuerwehrleute leben gefährlich

Zusätzliche Gefahrensituationen durch den Klimawandel verlangen verbesserte Prävention, DGUV-Pressestelle. Der Klimawandel könnte die Gefahrenlage für die Einsatzkräfte der Feuerwehr weiter erhöhen.  (Foto: Wolfgang Bellwinkel / DGUV)

Mehr als 1,3 Millionen freiwillige Feuerwehrleute in Deutschland sind über die gesetzliche Unfallversicherung gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Sie sind bei ihren Tätigkeiten einem durchschnittlich deutlich höheren Unfallrisiko ausgesetzt als andere Berufsgruppen.

Im Jahr 2019 erlitten Angehörige der freiwilligen Feuerwehr 4.507 meldepflichtige Arbeitsunfälle und 384 Wegeunfälle. Dabei kam es insgesamt zu 6 Todesfällen. In 2.454 Fällen wurden neue Renten an Versicherte oder ihre Hinterbliebenen ausgezahlt, das ist ein Indiz für einen besonders schweren Unfallverlauf.

Die Unfallquote, wie sie die in einigen Bundesländern tätigen Feuerwehrunfallkassen ausweisen, liegt mit 45,0 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je tausend Vollarbeiter deutlich über dem Durchschnitt in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) insgesamt von 21,0 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je tausend Vollarbeiter.

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Rettungsgasse bilden in der Stadt

Ein Feuerwehrwagen fährt mit hoher Geschwindigkeit. Das Bild ist aufgrund der dargestellten Geschwindigkeit verwischt.Rettungsgasse bilden in der Stadt

DVR gibt Tipps zum richtigen Verhalten

Die Rettungskräfte müssen schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Die wichtigsten Fallbeispiele innerorts, um den Weg sicher und richtig freizumachen. Foto: Adobe Stock

Im Rückspiegel erscheint Blaulicht, ein Martinshorn ertönt und der Einsatzwagen nähert sich: Jetzt heißt es schnell regieren und den Weg freimachen, damit die Rettungskräfte zügig an den Unfallort gelangen können. Wie Sie die Rettungsgasse in verschiedenen Situationen innerorts richtig bilden, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) anhand verschiedener Fallbeispiele.

Einer der häufigsten Fehler ist beim Ertönen des Martinshorns unvermittelt auf der Fahrbahn abzubremsen. Damit riskiert man nicht nur einen Auffahrunfall, sondern auch eine Behinderung des Einsatzwagens.

An der Kreuzungsampel

Das Einsatzfahrzeug nähert sich von hinten. Man selbst steht mit dem Auto vor einer roten Ampel. Was tun?
Vorsichtig über die rote Ampel in den Kreuzungsbereich fahren. Auf diese Weise bekommen auch alle, die hinter Ihnen fahren Platz, um den Weg für die Rettungskräfte freizumachen.
 
Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmende und gefährden Sie diese nicht.
Die Ampel ist grün? Fahren Sie nicht einfach weiter.
Blinken Sie rechts, verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie an den rechten Fahrbahnrand.
Halten Sie an.

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